1. Tag: Aarau – Langenthal – Sumiswald – Thun – Zweisimmen
144.4 Kilometer, ca. 900 Höhenmeter, Mittel 22.7 km/h, Fahrzeit 6:24h
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1. Tag: Aarau – Langenthal – Sumiswald – Thun – Zweisimmen
144.4 Kilometer, ca. 900 Höhenmeter, Mittel 22.7 km/h, Fahrzeit 6:24h
Der 26. Juli 2006 sollte einmal mehr ein sehr heisser Tag werden. Wir hatten uns entsprechend vorbereitet.
Ich war natürlich als erster am vereinbarten Treffpunkt angekommen, im Fitnesscenter «Step by Step» in Aarau, und das, obwohl ich schon selber etwas verspätet war. Der Hinweis, dass ich mir ruhig Zeit lassen sollte, wäre durchaus ernst zu nehmen gewesen. Aber wie auch immer, lange dauerte es nicht, bis Marcel mit seinem Sohn Julian, Georg («Schorsch») und Marc eintrafen. Wir waren komplett! Nachdem alle einander ihre Rucksäcke und Taschen präsentiert hatten, von denen natürlich jeder das «beste» Modell besass, ging es ans Befüllen der Bidons. Zusätzlich konnten wir uns noch mit Riegeln eindecken, einer unerlässlichen Energiequelle wenn man lange unterwegs ist. Diese Dinger haben verschiedene Funktionen, je nach Typ des Riegels wirkt er beschleunigend auf die Regeneration, erzeugt einen Energie-Schub oder liefert Energie über längere Zeit. Ohne diese Unterschiede zu beachten griff ich einfach zu, ich hatte halt noch keine Erfahrung mit solchen Dingern! Dazu holte ich mir ein X-Treme Guarana, das einen bei Schwächeanfällen aufbaut («das brauchst du dann am Grossen St. Bernhard!»).
X-Treme GuaranaExtra für Schwächeanfälle am Grossen St. Bernhard gemacht. |
Wir bereiteten unsere Rennräder vor und pumpten ein letztes Mal die Reifen («Steinhart, oder?», meinte Georg). Die 8.5 oder 8 3/4 Bar sollten uns hoffentlich gut nach Nizza bringen.
Nun galt es langsam ernst, wir verabschiedeten uns von den Leuten, die im Fitnesscenter zurückblieben. Vielleicht auch mit etwas Neid, dass sie «weniger harte» Zeiten vor sich hatten als wir, ich weiss es nicht mehr so genau. Vielleicht hatten sie auch beinahe sowas wie Mitleid, ich weiss es auch nicht. Laut Wetterprognose sollte es der bisher heisseste Tag des Jahres werden, und die Temperaturen waren bereits rasant am Steigen! Es deutete alles auf eine kommende Hitzeschlacht hin.
Ein letztes Mal über holprige Treppen mit dem Rennrad (natürlich getragen, nicht gefahren) und wir standen bereits draussen vor der Tür, vor uns die Kasinostrasse. Von hier aus sollten wir nun aufbrechen nach Nizza, irgendwie ein noch schwer vorstellbarer Gedanke. Auch für Marc waren die gemütlichen Minuten mit seiner Lebensgefährtin im Strassencafe an der Ecke nun definitiv gezählt. Sie selber fuhr nicht mit, verhalf uns aber zu einem immerhin vollständigen Gruppenbild aller fünf Teilnehmer! Da wir ausschliesslich Herren waren, kann ich Gott sei Dank ohne schlechtes Gewissen auf die weibliche «-innen»-Form verzichten. :)